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Besuchte Seminare in Gewaltfreier Kommunikation
Die Gewaltfreie Kommunikation (auch Giraffensprache genannt) ist eine grundlegende Haltung dem Leben und dem Menschen gegenüber.
Sie ist gekennzeichnet durch die Bereitschaft zuzuhören, den Wunsch zu Verstehen und die "guten" Absichten beim Anderen zu sehen, die Aufrichtigkeit, die eigene Sichtweise ohne Anschuldigungen auszudrücken und die Bereitschaft an inneren Themen zu arbeiten. Dieser Weg hört nie auf und braucht Zeit, Mühe, Verbindlichkeit und Kontinuität.
Oftmals werden von außen nur die Vier-Schritte gesehen, die Technik der GFK und nicht die persönliche Entwicklung und die dahinter liegende humanistische Grundhaltung. Die Technik ist leicht zu verstehen und unheimlich schwierig in den Prüfsteinen des Alltags anzuwenden.
Ich selbst gebe Seminare in GFK, damit ich dranbleibe, weiterlerne und mein Lehren und Leben immer mehr eins werden.
Wenn "normale" Kommunikationstrainer Allgemeinmediziner sind, dann sind GFK-Trainer Kardiologen (Herzspezialisten - die Gewaltfreie Kommunikation wird auch die Sprache des Herzens genannt). Und diese Ausbildung dauert und kostet auch seinen Preis.
Einführungsseminar Klaus Karstädt Feb 2002 3 Tage
1. Modul der Trainerausbildung Klaus Karstädt Apr 2002 5 Tage
Mediationsausbildung auf der Basis der GFK C. Hatlapa/
K. Sander
2002-03 30 Tage
GFK im Alltag M. Rosenberg Okt 2002 2 Tage
Übungstage GFK M. Rosenberg Okt 2002 2 Tage
Vertiefungstage GFK Beate Ronnefeld Apr 2003 6 Tage
Intern. Intensivtraining Schweiz M. Rosenberg u.a. Aug 2003 9 Tage
Einführungsworkshop GFK London M. Rosenberg Jun 2004 1 Tag
Social Change, London M. Rosenberg Jun 2004 1 Tag
GFK Konferenz in London Versch. Trainer Jun 2004 1 Tag
Europ. GFK-Treffen in Dänemark Versch. Trainer Aug 2004 6 Tage
Trainertreffen München Versch. Trainer Feb 2005 2 Tage
Intern. Intensivtraining Schweiz M. Rosenberg u.a. Aug 2005 8 Tage
Trainertreffen München Versch. Trainer Feb 2006 1 Tag
3 Tagesworkshop in München M. Rosenberg Mai 2006 3 Tage
Europ. GFK-Treffen Deutschland Versch. Trainer Aug. 2006 6 Tage
Trainertreffen Niederkaufungen Versch. Trainer Okt 2006 3 Tage
Intern. Intensivtraining Indien M. Rosenberg u.a. Dez 2006 9 Tage
Trainertreffen München Versch. Trainer Feb 2007 2 Tage
Einführungsseminar Wien M. Rosenberg Juli 2007 2 Tage
Europ. GFK-Treffen in Holland Versch. Trainer Aug. 2007 6 Tage
Trainertreffen Niederkaufungen Versch. Trainer Okt 2007 2 Tage
Trainertreffen München Versch. Trainer Feb. 2008 2 Tage
Intern. Intensivtraining Schweiz M. Rosenberg u.a. Juni 2008 9 Tage
Europ. GFK-Treffen in Österreich Versch. Trainer Aug. 2008 6 Tage
Trainertreffen München Versch. Trainer Feb. 2009 2 Tage
Gesamtsumme 128 Tage
Meine beiden Hauptlehrer im Bereich der GFK sind Marshall Rosenberg und Klaus Karstädt.
Von Rosenberg selbst habe ich noch seine Bücher gelesen, viele CD- und Kassettenserien von Seminaren rauf und runter gehört. Besonders angesprochen hat mit das Intern. Intensivtraining in der Schweiz, weil ich dort mich mit der Idee der Santa-Claus-Energie angefreundet habe, dass meine Bedürfnisse Geschenke für die anderen sind und ich sie mit diesem freudigen HOHOHO ausdrücken darf. Außerdem kommt es in so einem langen Seminar auch zu persönlichen Begegnung mit den Leitern, sie werden menschlich und kommen mir dadurch näher. Das hilft mir, den eigenen perfektionistischen Anspruch zu relativieren und die jeweiligen persönlichen Grenzen/ Möglichkeiten mehr zu akzeptieren.

Bei Klaus Karstädt mag ich seine Professionalität, seine Klarheit und Struktur. Außerdem ist er in seinen Seminaren präsent und lebt die GFK. Ein Großteil meiner Seminarmaterialien stammt von ihm oder sind von ihm inspiriert. 
Bei Katharina Sander und Christoph Hatlapa habe ich eine schöne Verbindung von GFK und Mediation gefunden, mir taugte die praxisnahe Ausbildung und Menschlichkeit, die beide ausstrahlen.
Beate Ronnefeld verknüpft den Ansatz der GFK mit der Entwicklung des Inneren Teams, wie es Schulz von Thun darstellt, allerdings auf Ebene der persönlichen Versöhnung mit den inneren "Dienern". Das sind Teile in mir, die mir in der Vergangenheit gute Dienste für mein Überleben geleistet haben (vor allem in der Familie), die aber heute nicht mehr in der Form gebraucht werden, ja sogar die persönliche Entwicklung hemmen.

Dabei geht es darum, ihren Verdienst in der Vergangenheit wertzuschätzen und ihnen Aufmerksamkeit für ihre unheimliche Arbeit zu geben. Danach können sie sich leichter zurückziehen und so andere Persönlichkeitsanteile wachsen.