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Wolfssprache |
Giraffensprache |
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Richten ihre Aufmerksamkeit eher auf Kategorien
wie gut/ schlecht, richtig/ falsch oder was allgemein als Verhalten
akzeptiert ist (Konventionen/ Gesetze). |
Richten ihre Aufmerksamkeit auf die eigenen
und fremden Bedürfnisse im Moment und versuchen eine gemeinsame
Lösung zu finden, wo möglichst alle Bedürfnisse erfüllt werden. |
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Benutzen eine Sprache, die klassifiziert,
bewertet, diagnostiziert und in Schubladen steckt |
Benutzen eine Sprache, die es ermöglicht
klar auszudrücken, was in ihrem Herzen vorgeht |
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Benutzen häufig Verallgemeinerungen wie
"Immer, nie, alle" |
Führen spezifische Situationen als Beispiele
an, konkret. |
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Benutzen viele moralische Urteile, was
am anderen falsch ist (Du-Botschaften) |
Sprechen in Werturteilen, was ihnen wichtig
ist (Ich-Botschaften) |
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Halten ihre Urteile/ Diagnosen für allgemeinverbindlich
und objektiv, sie klingen unumstößlich: "Das ist falsch! Er ist
ein Faulenzer." |
Erkennen die Subjektivität der eigenen
Urteile/ Wahrnehmungen und drücken es als solche auch aus: "Ich
glaube, dass.../ Ich bewerte es als..." |
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Richten ihre Aufmerksamkeit vorwiegend
auf Fehler |
Richten ihre Aufmerksamkeit vorwiegend
auf das, was gut ist |
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Verwenden Diagnosen und Urteile als Tatsachen:
"Du bist aggressiv..., du bist faul..., du bist unmöglich." |
Beschreiben, was sie wahrnehmen, ohne
zu bewerten, trennen Wahrnehmungen von Interpretationen |
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Halten ihre Urteile und Diagnose für Beschreibungen
von Gefühlen, z.B. "Ich fühle mich von dir ausgenutzt!" |
Trennen die Beschreibung des Verhaltens
von ihren Gefühlen |
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Benutzen ihre Gefühle, um andere Menschen
durch Schuldgefühle zu kontrollieren und zu manipulieren |
Offenbaren Gefühle, um anderen Menschen
Gelegenheit zu geben, sie zu verstehen und mit Mitgefühl zu reagieren |
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Verstecken ihre Gefühle und Bedürfnisse
hinter Entschuldigungen und Rechtfertigungen |
Gefühle und Bedürfnisse werden mitgeteilt
und offen gelegt |
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Kennen meist nur zwei Worte, um Gefühle
zu beschreiben: "gut" und "schlecht" |
Haben einen reichen Wortschatz, um auszudrücken,
wie sie sich fühlen |
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Glauben, dass sie für die Gefühle der
anderen verantwortlich sind: "Du fühlst dich..., weil ich..." |
Glauben, dass jeder für seine Gefühle
selbst verantwortlich ist: "Du fühlst dich..., weil du brauchst..." |
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Glauben, dass andere Menschen die Ursache
ihrer Gefühle sind: "Ich fühle mich..., weil DU.." |
Meine Bedürfnisse sind die Ursache meiner
Gefühle: "Ich fühle mich..., weil ICH ..." |
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Haben soviel Angst, NEIN zu sagen, dass
sie die Bedürfnisse anderer Menschen nicht wertschätzen können |
Können die Bedürfnisse anderer wertschätzen,
auch wenn sie NEIN sagen |
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Die eigenen Bedürfnisse sind schlecht.
"Kinder, die was wollen, kriegen was auf die Bollen!" |
Die eigenen Bedürfnisse sind göttlich,
ein Geschenk für mein Gegenüber (Santa-Claus-Energie
HOHOHO) |
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Erleben Schmerz, der entsteht, wenn Bedürfnisse
UNTERdrückt werden |
Erleben Schmerz, der entsteht, wenn Bedürfnisse
AUSgedrückt werden. |
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Sich Durchsetzen + Manipulieren sind Strategien,
um die eigenen Bedürfnisse zu erfüllen |
Klarer Selbstausdruck und Bereitschaft,
einfühlsam zuzuhören, sind die Strategien, um die eigenen Bedürfnisse
zu erfüllen |
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Drücken ihre Bedürfnisse unklar und verschwommen
aus, wissen oft nicht, was sie genau wollen, aber erwarten es vom
anderen: "Mach mich glücklich und lese mir die Wünsche von den Augen
ab!" |
Drücken ihre Bedürfnisse in klaren, jetzt
machbaren Bitten aus, die positiv formuliert sind und konkret machbares
Verhalten beschreiben |
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Benutzen eine Sprache, die anderen keine
Wahlmöglichkeiten lässt: "Du hast zu..., Du solltest..., Du musst..." |
Sagen genau, was sie wollen und stellen
klar, dass dies eine Bitte ist oder ein Wunsch. Dabei lassen sie
dem anderen die Verantwortung für seine Entscheidung |
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Übernehmen keine Verantwortung für das
eigenen Handeln: "Ich kann nicht/ Ich darf nicht/ Das ist nicht
erlaubt" |
Übernehmen die Verantwortung für das eigene
Handeln: "Ich möchte es nicht tun/ Ich habe noch gelernt, das ...
zu tun" |
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Verneinen die persönliche Wahlmöglichkeiten |
Erkennen die persönlichen Wahlmöglichkeiten |
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Sagen meist, was sie nicht wollen |
Sagen, was sie wollen (posit. Handlungssprache) |
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Sagen BITTE auf eine Art, die meist verhindert,
dass ihre Bedürfnisse erfüllt werden |
Sagen BITTE auf eine Art, die es erleichtert,
dass ihre Bedürfnisse erfüllt werden |
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Sprache der Forderungen: "Bitte tu das
und wenn du es nicht tust, dann sorge ich dafür, dass du es bereust" |
Sprache der Bitten: "Bitte tu das, aber
nur, wenn du es mit Freude tun kannst, ohne Angst vor Bestrafung
oder Schuld- und Schamgefühlen." |
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Fordern von anderen, dass sie bestimmte
Gefühle haben sollen |
Bitten andere um etwas, was sie tun können
(konkretes Verhalten) |
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Wenn jemand etwas tut, was sie nicht mögen,
dann beurteilen und diagnostizieren sie, was mit dem anderen nicht
stimmt |
Wenn jemand etwas tut, was sie nicht mögen,
dann teilen sie ihre Gefühle, Bedürfnisse und Bitten mit |
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Hören die Bitten von anderen als Forderungen,
Zwang und Verpflichtung |
Hören auch Forderungen als Bitten |
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Denken, dass Verständnis für andere Menschen
bedeutet, die eigenen Bedürfnisse aufzugeben |
Haben mitfühlendes Verständnis für die
Bedürfnisse anderer Menschen und für die eigenen |
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Hören in allem, was gesagt wird, Urteile,
Ablehnung und Kritik |
Hören die Gefühle, Bedürfnisse und Bitten
anderer Menschen, unabhängig davon, was gesagt wird |
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Stellen W-Fragen, offen oder geschlossen.
Wollen einen Sachverhalt verstehen oder selbst das Gespräch beeinflussen |
Reden wenig, hören zu, stellen Fragen,
um besser die Gefühle/ Bedürfnisse zu verstehen: Fühlst du..? Brauchst du...? |
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Hören selektiv zu |
Hören empathisch zu |
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Leben in einer Welt der Konkurrenz und
des Mangels: "Ich muss kämpfen, um meine Ziele zu erreichen!" |
Leben in einer Welt der Kooperation und
des Überflusses: "Ich bin innerlich reich und es ist genug für alle
da!" |
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Sind wir alle erlernte Experten drin |
Ist unsere "natürliche" Sprache, die wir
wieder entdecken und lernen können, wenn wir uns dazu entscheiden |
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Sehen nur Wölfe |
Sehen nur Giraffen |