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Gewaltfreie
Kommunikation
Mitfühlende Kommunikation
Giraffensprache
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Sich selbst aufrichtig
ausdrücken
Richte
deine Aufmerksamkeit darauf, dir bewusst zu machen, was dich gerade
bewegt und das klar auszudrücken |
Einfühlend zuhören
Richte
deine Aufmerksamkeit darauf, zu erfassen, was den anderen Menschen
in seinem Herzen bewegt |
| Teile eine Wahrnehmung mit, die möglichst
jeder der Anwesenden teilen könnte und die Auslöser für dein Gefühl
war |
Teile eine Wahrnehmung mit, von der du
glaubst, dass sie der Auslöser dafür war, was den anderen gerade bewegt |
"Wenn ich sehe...
Wenn ich höre...
Wenn ich wahrnehme...
Wenn ich daran denke..." |
"Wenn du siehst...
Wenn du hörst...
Wenn du bemerkst...
Wenn du daran denkst...." |
| Spreche möglichst so wie eine Videokamera
es würde (wenn sie könnte:-), achte auf
innere Ruhe und versuche versteckte Urteile, Bewertungen und Interpretationen
loszulassen |
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ZWEITER SCHRITT
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| Teile mit, was du in Bezug auf deine Wahrnehmung
fühlst |
Versuche zu erfassen, was der andere fühlt
und teile deine Vermutung mit |
"fühle ich (mich) ...
bin ich ... (+ Gefühlswort)" |
"fühlst du (dich)...
bist du ... (+ Gefühlswort)" |
Benutze möglichst "reine" Gefühlsworte
und eher nicht Worte, die wie Gefühle klingen, aber eher beschreiben,
was du denkst oder was eine andere Person getan hat.
Eine Hilfe zur Unterscheidung ist die Frage: "Wenn du denkst ...,
wie fühlst du dich dann...?"
Z.B. "Ich fühle mich ausgenutzt!" - "Wenn
ich denke, ich wurde ausgenutzt, bin ich verärgert/ traurig/ verletzt" |
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DRITTER SCHRITT
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| Teile als Ursache für dein Gefühl dein
Bedürfnis mit, welches in dieser Situation erfüllt wurde bzw. nicht
erfüllt wurde |
Versuche zu erfassen, welches Bedürfnis
des anderen seine Gefühle verursacht hat und teile deine Vermutung
mit |
"weil ich brauche ...
weil mir wichtig ist ...
weil ich gerne hätte, dass ...
weil mir sehr daran liegt, dass..." |
"weil du brauchst
...?
weil dir wichtig ist ...?
weil du gerne gehabt hättest, dass...?
weil dir am Herzen liegt, dass...?" |
Bedürfnisse sind allgemein, abstrakt und
ohne konkreten Bezug auf eine Person od. ein bestimmtes Verhalten.
Vermeide es, entweder den anderen für deine Gefühle oder dein Verhalten
für die Gefühle des anderen verantwortlich zu machen, also nicht:
"... bin ich sauer, weil du das und das getan hast!" oder "...bist
du traurig, weil ich nicht das und das getan habe." Kein Ich oder
Du hier. |
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VIERTER SCHRITT
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| Sprich eine Bitte aus. Etwas, was die
andere Person konkret tun könnte, um dein Bedürfnis zu erfüllen |
Versuche zu erfassen, was der andere möchte,
dass du jetzt tust und teile deine Vermutung mit |
"Und ich hätte gerne, dass du...
Wäre es für dich in Ordnung, wenn...
Wärest du bereit..." |
"Und du hättest gerne, dass ich...?
Und du möchtest, dass ich...?
Und du fragst dich, ob ich bereit bin...?" |
Sei dir im Klaren über den Unterschied
zwischen einer Bitte und einer Forderung. Eine Bitte lässt dem Empfänger
die freie Entscheidung, ob er/sie erfüllen möchte.
Im wesentlichen gibt es drei Arten von Bitten:
"Was hast du verstanden?" (Verstanden werden), "Wie geht es dir damit?"
(Verstehen wollen) und "Kannst du bitte..?" (Lösungsbitte) |
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